Logbuch: Juli 1999 | ||
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Bei den Katharern Eine christliche Gruppe hat die Initiative ergriffen und hat mich eingeladen zum Zuhören, Austauschen und Feiern. Ich bin glücklich, dieses so geschichtsträchtige Gebiet aufsuchen zu können, wo dem Druck von außen ein so heftiger Widerstand entgegengesetzt worden war. Ich merke sehr schnell, daß diese Christen unter der Kirche gelitten haben. Sie haben zwar Abstand genommen, aber sie haben sie nie verlassen. Durch dieses Leiden haben sie eine geistige Reife erlangt, die mich innerlich freut. Ihr Glaube an Christus ist persönlicher und tiefer geworden. Sie fühlen sich zur Freiheit berufen. Die Botschaft des Evangeliums weckt in ihnen den Wunsch, sie selber zu sein. Jesus ist für ihr Leben zum Keim der Menschlichkeit geworden. Seine Worte sind wie ein Same aufgenommen worden und sind in ihnen nach und nach Fleisch geworden. Ich danke Gott für dieses Aufkeimen. Die Kirche erlebt die Schwierigkeiten und Freuden einer Geburt. Dank diesen Christen findet die Kirche zu dem zurück, was sie ist: Aufruf zur Freiheit, Lebenssamen, Keim der Menschlichkeit. Rettung für das Vallée d'Aspe Der Entdecker dieses im Herzen der Westpyrenäen gelegenen Tales ist entzückt. Ein bemerkenswerter Ort des Lebens, könnte man sagen. Die Natur hat dort bis heute alle ihre Rechte behalten. Nach zehnjährigem Kampf bin ich zur Versammlung der letzten Chance gekommen, um zu verhindern, daß dieses Tal durch den Bau einer internationalen Autobahnachse zum Lastwagenkorridor wird. Nach der Tragödie im Mont-Blanc-Tunnel hat sich das Blatt gewendet. Viele verlangen die schnellstmögliche Wiederinstandsetzung der Eisenbahnlinie, die auf der französischen Seite seit 30 Jahren nicht mehr in Betrieb ist. Aber befehlen tut immer noch die Wirtschaft. Was zählt, hier wie anderswo auch, ist die Rendite. Werden die Entscheider einmal mehr im Namen der sakrosankten Ökonomie den Sieg davontragen? Ich bin umringt von unzähligen jungen Leuten, die von überallher gekommen sind, weil sie dieser so symbolträchtige Kampf am Ende des Jahrhunderts nicht kalt läßt. Wir bilden zusammen eine lange menschliche Kette, die sich über mehrere Kilometer erstreckt, auf Grundstücken, die von mehr als dreitausend Personen aus Frankreich und anderswoher zusammengekauft worden sind, um der Autobahn Einhalt zu gebieten. Ich hatte vergessen, daß ich selber auch Miteigentümer bin! Eine freudige Überraschung! | |
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PS: Partenia in Zahlen, Jahr 1998
Gesamtzahl - Homepages während eines Jahres, publziert in sieben Sprachen: 66 430 Geamtzahl von Internetbesuchern bei Partenia: 114 000 Zunahme von Besuchern innerhalb eines Jahres: 22'000 Besucher pro Monat bei Partenia im Internet: 9 500 E-mail an Bischof Jacques Gaillot: 2' 500 E-mail an den Webmaster: 1460 Aktive Forumteilnehmer vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1998: 393 |
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