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Kampf der Globalisierungsgegner
für eine andere Welt |
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- In letzter Zeit konnten die "Altermondialistes"
mehrere Pluspunkte für sich verbuchen. Zuerst setzten sie
ihren neuen Namen durch, um klar zu machen, dass sie nicht gegen
die Globalisierung als solche sind, sondern gegen die exzessive
neoliberale Globalisierung, wo alles zur Ware wird.
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Dank ihrer Tätigkeit tritt die Welthandelsorganisation
(WTO) aus dem Schatten hervor und steht plötzlich im Rampenlicht. |
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Ob Gegner oder Anhänger - alle reden davon und alle fühlen
sich angesprochen, denn es geht um das Leben und das Überleben
ganzer Völker.
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- Die Delegierten der kleinen afrikanischen Staaten wagen
es nun, zu reden und vom Druck und den Drohungen zu sprechen,
denen sie ausgesetzt sind. Der Süden organisiert sich und
fürchtet sich nicht mehr vor der Auseinandersetzung mit
dem Norden.
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Eins der heiklen Dossiers von Cancun war dasjenige der Landwirtschaft.
Zu Tausenden waren die Mexikaner gekommen, um auf die ungerechte
Situation in ihrem Land hinzuweisen. |
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- Als Maispflanzer können sie nicht mehr von ihrer
Arbeit leben. Die mexikanische Regierung kauft den Mais in den
Vereinigten Staaten, weil er dort billiger ist: Die amerikanischen
Produzenten sind dank hohen Subventionen konkurrenzfähiger.
Die mexikanischen Bauern sind dazu verurteilt, ihr Land zu verlassen
und nach Mexico-City oder in die Vereinigten Staaten auszuwandern.
Für die Bevölkerung von Benin, Mali, Tschad ist die
Baumwollproduktion lebensnotwendig. Auch in diesem Fall können
die amerikanischen Produzenten dank den Subventionen, die sie
erhalten, die Baumwolle zu einem Preis verkaufen, der unter den
Gestehungskosten der Afrikaner liegt. Das Resultat: Millionen
von Afrikanern können nicht mehr von ihrer Arbeit leben
und müssen in die Stadt oder nach Europa flüchten.
Auch die Europäische Union bedient sich der Subventionen,
um die Ausfuhr ihrer Produkte zu fördern. Der Schaden, den
die armen Länder dadurch erleiden, ist enorm. Werden sie
gegen den Protektionismus der Reichen erfolgreich ankämpfen
können? Sie haben es mit äußerst mächtigen
Agrarlobbys zu tun, die zu allem bereit sind, um ihre Subventionen
zu behalten. Das Scheitern von Cancun ist der konkrete Beweis
dafür.
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Der Kampf geht weiter. Die "Altermondialistes"
sind heute die Hoffnungsträger der Armen unseres Planeten. |
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